Der Garten
     
       
       
 
       
 
       
 
   
 
 
 
Garten
 
 
Der schöne Garten:
gestalten - pflanzen - pflegen
 
   
Wie man einen Garten anlegt?
Gartenpläne gibt es genau so viele wie Gärten. Denn: Kein Garten gleicht exakt dem anderen, auch wenn er ihm noch so ähnlich sehen mag. Deshalb sind die nachstehend aufgeführten Tipps mehr als Anregungen anzusehen, wobei Ihrer Phantasie freilich keine Grenzen gesetzt sind.

   
Das sollten Sie bei der Planung berücksichtigen:
Zunächst einmal ist die Form Ihres Gartens von Bedeutung. Ist das Grundstück großflächig, schmal und länglich. spitz zulaufend oder nur ein kleines Quadrat, eingeengt zwischen den Nachbarnhäusern? Dieses kann Ihre Planung bereits entscheidend beeinflussen. Dazu kommen die finanziellen Voraussetzungen. Was können und wollen Sie für Ihren Garten ausgeben? Fachleute rechnen mit rund 50- 75 € pro Quadratmeter für einen gut angelegten Garten, wobei nach oben freilich keine Grenzen gesetzt sind.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist die Umgebung, in der Ihr Grundstück liegt. Ist es umgeben von anderen Häusern oder liegt es in freier Landschaft? Sie sollten nämlich darauf achten, dass sich Ihr Garten harmonisch in die Landschaft beziehungsweise Umgebung einfügt. Das hat nichts mit Gleichmacherei oder kleinbürgerlichem Denken zu tun, sondern ist einfach eine ästhetische Regel. Sodann sollten Sie sich genauestens über die Bodenbeschaffenheit, die Lage des Gartens in Bezug auf Sonne und Schatten sowie die rechtlichen Verhältnisse Ihren Anliegern gegenüber informieren. Das kann Ihnen später Ärger und große Kosten ersparen.

Denken Sie daran, dass ein Garten kein statistisches Gebilde ist, das sich nach seiner Erschaffung nicht mehr verändert. Vielmehr besteht ein Garten aus lebendigen Pflanzen, die sich ständig verändern, in die Breite und Höhe wachsen und so leicht Ihren Nachbarn in seinem Lebensraum einengen können.
 
   
Nützliche PDF - Dateien:
   
Richtiges Planen Download hier !
Richtige Bodenbearbeitung Download hier !
Gartenwege anlegen Download hier !
Gartenteich anlegen Download hier !
Microorganismen Download hier !
Bauanleitung Holzlager Download hier !
Allgemeine Sicherheitstipps Download hier !
   
Der Garten von Januar bis Dezember im Gartenkalender !
Weitere Tipps !
 
als PDF`s
Januar
Das ganze Jahr Sommer im Wintergarten
   
Februar
Die Bekämpfung lohnt nur bei warmem Wetter
   
März
Frühjahrsputz ist angesagt
   
April
Alle Beete werden vorbereitet
   
Mai
Ab dem 15. Mai (nach Bauernregeln)
   
Juni
Neuanlage im Juni, Kräuterjauchen anzusetzen
   
Juli
Die Urlaubszeit naht: düngen Sie den Rasen
   
August
Pläne für die Herbstpflanzung zu machen...
   
September
Im September kann es in klaren Nächten...
   
Oktober
Wir bringen den Garten langsam zur Winterruhe
   
November
Beim Gehölzschnitt empfiehlt sich gute Laune
   
Dezember
Ein schöner, alter Brauch in der Vorweihnachtszeit
   
 
 
 
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
Tip 2
 
   
Ameisen als Untermieter? Nein danke!  
   
Der gute Ruf unserer Roten Waldameise als Schädlingsvertilger und "Polizist" des Forsts wird durch die lästigen Ameisen in Haus und Garten nicht geschmälert. Im Garten jedoch sind Ameisen kaum nützlich, können aber durch ihren Nestbau unter Pflanzen, in Trögen oder Kübeln, im Steingarten und an der bepflanzten Mauer beträchtliche Schäden anrichten. Vollends unerträglich aber sind sie auf der Terrasse, von der aus sie dann in die Wohnung und womöglich bis in die Küche gelangen können.

Werden diese nicht zu den Schädlingen zählenden Insekten in unmittelbarer Hausnähe, also im "grünen Wohnzimmer" Terrasse entdeckt, sollte man schnellstens etwas dagegen unternehmen. Zum Beispiel mit Ameisen-Köder. Man hat nichts weiter zu tun, als die praktischen Köderdosen einfach auf die Laufwege der Ameisen zu stellen. Durch für Ameisen attraktive Lockstoffe erzielt man eine sichere und nachhaltige Wirkung, auch im Nestbereich.

   
 Der einfache Weg zum Traumgarten  
   

Nutzen Sie die ruhige Jahreszeit, um Ihren Wunschgarten zu entwerfen und zu planen.

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht.

1. Bestandsaufnahme

Ob Sie ein altes Gartengrundstück übernehmen, ein Neubaugrundstück gestalten oder den eigenen Garten einfach verändern wollen – machen Sie sich zuerst ein Bild von dem bestehenden Grundstück. Stellen Sie fest, welche Fläche Ihnen zur Verfügung steht, wo die Grundstücksgrenzen verlaufen, welche Bepflanzung bereits vorhanden ist oder wo die Sonne den Garten am längsten verwöhnt.

2. Wunschliste anlegen

Der Gang durch das bestehende Grundstück liefert nicht nur neue Ideen, es zeigt sich auch was tatsächlich zu verwirklichen ist. Schnell wird klar, dass man Prioritäten setzen muss.
Schreiben Sie trotzdem alles auf, was Ihnen wichtig ist, z.B. romantische Laube, Küchengarten, Kinderspielplatz, Teich, Kompostplatz usw.

3. Detaillierte Planung

Überlegen Sie sich im nächsten Schritt, wie die einzelnen Wunschbereiche gestaltet werden sollen. Die Einteilung in Gartenräume, die Verbindung durch Wege und die Materialwahl stehen hier im Vordergrund. Dabei kristallisiert sich auch der zukünftige Stil des Gartens heraus.

4. Pflanzenwahl

Erst im letzten Schritt der Gartenplanung, wenn alle Bereiche festgelegt sind, befassen Sie sich mit der Pflanzenwahl. Überlegen Sie, wo welche Pflanzen am besten gedeihen und wie Beete und Rabatten zusammengestellt werden sollen. Vergleichen Sie dabei stets die Standortansprüche der Pflanzen mit den Gegebenheiten Ihres Gartens. Beziehen Sie in Ihrer Planung wenn möglich Vorhandenes mit ein, etwa eine Hecke oder einen alten Baum.

Planungs-Tips für kleine Gärten.

Ein kleiner Garten wirkt größer, wenn Sie ihn in verschiedene Räume einteilen. Das macht das Grundstück spannender.
Schaffen Sie Nischen mit Hilfe von berankten Sichtschutzwänden oder pflanzen Sie schmale Hecken. Planen Sie auch Durchgänge und Torbögen in das Grundstück ein und geben Sie Wegen einen geschwungenen Verlauf. Wählen Sie wenn möglich einheitliches Material.
Auch eine kleine Wasserfläche, in der sich die Umgebung spiegelt, täuscht mehr Raum vor. Ist Blau Ihre Lieblingsfarbe, sollten Sie damit nicht sparen. Ein Beet aus vorwiegend blau blühenden Pflanzen sorgt für Fernwirkung.


 
   
Säen, Pflanzen und Ernten im Mai   
   
Säen
Gemüse
Endivien, Fenchel, Grünkohl, Rosenkohl.
Anfang Mai: Petersilie, Bohnen, Kürbis,
Bohnenkraut, Borretsch, Basilikum, Radieschen.
Nach den Eisheiligen: Rettich und Majoran

Zierpflanzen
Anfang Mai: Kapuzinerkresse

Pflanzen
Gemüse
Anfang Mai: Kohl, Sellerie, Zwiebeln, Estragon.
Nach den Eisheiligen: Tomaten, Gurken, Zucchini
Bis zum 20. Mai können Kartoffeln gelegt werden

Zierpflanzen
Freesien, Knollenbegonien, Dahlien, Gladiolen

Ernten
Gemüse
Kopfsalat, Radieschen, Rettich, Kohlrabi

 
   
Gemüsegarten  
   
Nach Mitte Mai können die kälteempfindlichen Busch- und Stangenbohnen gesät werden; in ungünstigen Lagen wartet man damit besser bis gegen Ende des Monats.

Die Pflanzzeit für Freilandgurken erstreckt sich von Ende Mai bis Mitte Juni. Man sollte gegen Mehltau widerstandsfähige, bitterfreie Sorten wählen.

Kontrollieren Sie jetzt Ihre Kartoffeln! Wird der schwarz-gelb gestreifte, 10 bis 12 mm lange Kartoffelkäfer entdeckt, ist er gezielt abzusammeln. Nicht entdeckte Käfer und Larven werden durch Spritzungen mit Schädlingsfrei-Präparaten beseitigt.

Wo die Beete noch nicht bestellt sind, kann man mit den 6 Monate wirkenden Garten-Dünger- Perls eine Grunddüngung geben, die weiteres Düngen für die gesamte Anbausaison überflüssig macht.

   
Immer wieder: Totalschaden an Tomaten

Wenn man ab Mitte Mai die kleinen Tomatenpflänzchen in den Boden bringt, hat man bereits die prallen roten Früchte vor Augen, denkt an Tomatenbrote und Tomatensalat mit Balsamico-Essig.

Gut ernährt und ausreichend gegossen wachsen die Pflanzen zügig heran, und im Laufe des Juni beginnt man mit dem Ausbrechen der nur Kräfte kostenden, später wuchernden Achseltriebe, dem Ausgeizen.

Wer den Rückschlag noch nie erlebt hat, macht sich auch jetzt noch keine Gedanken über ein möglicherweise bevorstehendes Malheur, das ihm einen Totalausfall der Tomatenernte bescheren kann. Bereits seit dem Frühjahr keimen nämlich im Boden des Tomatenbeets infektiöse Pilzsporen, die durch Luftbewegung oder Wasserspritzer auf die Pflanzen übertragen werden. Wenn die Tomaten nur einige Stunden lang feucht sind, erfolgt die Infektion von Blatt-, Stengel- oder Fruchtgewebe und die gefürchtete Kraut- und Braunfäule beginnt um sich zu greifen.

Ein feuchtwarmes Milieu ist also ideal für die Entwicklung dieses Pilzes. Folgende vorbeugende Maßnahmen wirken der Ausbreitung des Pilzes entgegen: Weite Pflanzung, damit Blätter und Triebe schnell abtrocknen, gießen nur morgens und direkt an die Wurzel ohne Benetzen des Laubs, ausgewogene Ernährung, zum Beispiel mit Tomaten-Dünger-Perls mit 6 Monaten währender Düngewirkung. Man düngt also nur einmal nach der Pflanzung und weiß, seine Tomaten sind für den Rest der Saison mit allem versorgt, was sie brauchen.

Gleichzeitig kann man, zusätzlich zu den beschriebenen Pflegemaßnahmen, seine Pflanzen bereits jetzt vorsorglich gegen die Kraut- und Braunfäule schützen. Pilzspritzmittel im Abstand von 10 bis 12 Tagen tropfnass über alle Pflanzenteile gespritzt, regt die Abwehrkräfte der Pflanzen und ihre Widerstandsfähigkeit gegen den Pilz derart stark an, dass die behandelten Tomaten gesund bleiben. Pilzspritzmittel sollte ein natürliches Produkt, was von den Pflanzen auch über die Wurzel aufgenommen werden kann. Es wird dann nach oben in die grünen Pflanzenteile transportiert und kann seine vitalisierende Wirkung entfalten. Somit ist das Mittel auch für die Gießanwendung geeignet, vor allem bei Tomaten in Töpfen.

 
 
 
   
Kraut- und Braunfäule an Tomaten  
Beschreibung: Pilzliche Krankheit an Tomaten, die auch an Kartoffeln als Kraut- und Knollenfäule vorkommt.
 
Die Blätter bekommen braune Flecken und vertrocknen meist von der Spitze beziehungsweise vom Rand her. Auf der Blattunterseite entsteht besonders bei feuchtem Wetter weißlicher Pilzrasen. An den Früchten treten braune, trockene, eingesunkene, bis tief ins Fruchtfleisch reichende Flecken auf.  
Bekämpfung
Vorbeugend oder spätestens ab Befallsbeginn Pflanzen im Abstand von 7-10 Tagen mit Obst-Gemüse-Spritzmittel (1 Portionsbeutel/2 l Wasser) oder Rosen-Pilzfrei exakt (besonders Blattunterseiten) behandeln. Das Pilz-Spritzmittel sollte schon kurz nach der Pflanzung regelmäßig im Abstand von 7-14 Tagen gespritzt werden (50 ml auf 5 l Wasser), um seine pflanzenstärkende Wirkung entfalten zu können. Da das Präparat auch von der Wurzel aufgenommen wird, kann es alternativ auch gegossen werden (25 ml in 10 l Wasser für 20 m2).

 
   
Vielgeliebte Liebesäpfel  
   
Die Bezeichnung Liebesäpfel für unsere Tomaten stammt noch aus der Zeit, da man wenig von diesen exotischen Gewächsen wusste und ihnen, wie so vielen anderen Pflanzen, aphrodisiakische Wirkung zuschrieb. Heute hat dieses aus Peru und Ekuador stammende Nachtschattengewächs seinen Stammplatz auf unseren Gemüsebeeten, und vom Ruf der "Potenzsteigerung" ist nichts mehr übrig geblieben.

Unter den sogenannten südlichen Gemüsen wie Aubergine, Paprika und Melonen rangiert die Tomate an erster Stelle der Beliebtheitsskala. Und bei der österreichischen Bezeichnung Paradeiser denkt man sofort ans Paradies.

Tomaten sollten mehrmals von der Pflanzung bis zur Ernte kleine Mengen an Dünger erhalten, um einen hohen Ertrag gesunder Früchte sicherzustellen. Man musste früher nach Plan und besonders sorgfältig düngen. Das ist heute dank moderner Düngerformennicht mehr nötig. Mit SUBSTRAL® Osmocote Tomaten- Dünger Perls wird nur einmal beim Pflanzen in der Saison gedüngt, man kann sicher sein, nichts falsch zu machen.
Wohlschmeckende, feste Früchte sind der Dank der kaliumreichen Nährstoffkombination, die auch für Paprika und Peperoni bestens geeignet ist.

 
   
   
   
   
 
Pflanzen
 
 
Citruspflege oder die Kunst des Gießens  
   
Die meisten Misserfolge bei Citrusgewächsen gehen auf Gießfehler zurück. Einerseits dürfen die Pflanzen im Sommer nicht trocken stehen, andererseits wird aber auch Vernässung mit Blattwelke oder -abwurf quittiert.

Es ist deshalb wichtig, auf den Gefäßboden eine gute Dränageschicht aus grobem Kies oder einem Tongranulat zu geben. Die Erde sollte gehaltvoll, aber nicht verfestigt sein; Fertigerden können mit gesiebtem, möglichst kalkarmem Gartenboden gemischt werden, denn alle Citrusgewächse sind kalkempfindlich und neigen daher zu sogenannten Eisenchlorosen, die mit einem Gelbwerden der Blätter verbunden und auf Eisenmangel zurückzuführen sind. Deshalb darf man auch zum Gießen nur enthärtetes Wasser verwenden. Auch der Dünger sollte kalkarm, dafür aber eisenhaltig sein wie die Citrus-Nahrung, die speziell für die Bedürfnisse von Orangen- und Zitronenbäumchen und anderen Citrusgewächsen entwickelt wurde.

   
Eisen hilft den schönen Japanerinnen  
   
Als die Surfinia- Petunien aus Japan vor einigen Jahren bei uns eingeführt wurden, waren diese Züchtungen mit den über einen Meter weit herabhängenden, langen Trieben schlagartig die Stars unter den Balkon- und Ampelpflanen. Aber nach und nach nahmen die Klagen der Blumenfreunde immer zu, die mit der Pflege dieser Rekordblüher nicht mehr klar kamen. Nach anfänglichem Blütenrausch begannen die Pflanzen zu kränkeln, das Laub verlor seine sattgrüne Farbe und der Flor ließ immer mehr nach. Des Rätsels Lösung - den Balkongärtnern aber auch heute noch viel zu wenig bekannt - : Diese japanischen Sorten sind kalkempfindlich.

Im Substrat befindlicher Kalk bindet nämlich das ebenfalls dort vorhandene, für die Bildung von Blattgrün (Chlorophyll) wichtige Eisen, dass den Pflanzen dann nicht mehr zur Verfügung steht; dadurch kommt es zu so genannten Eisenchlorosen, bei denen die Blätter nach und nach vergilben. In die Pflanzerde gesteckte rostige Nägel bewirken gar nichts. Surfinien-Nahrung mit einem hohen Eisenzusatz dagegen lässt es gar nicht erst zu den Chlorosen kommen, die Petunien bleiben gesund und blühfreudig

 
Richtig pflanzen !
 
 
 
 
Der Steingarten
 
 
 
 
Kübel
 
 
Neue Blumen für Balkon und Kübel  
   
Jedes Jahr gibt es Neues im Balkon- und Kübelpflanzensortiment, die Züchter bringen neue Sorten mit neuen Farben auf den Markt.

So neu, dass sie noch nicht einmal einen deutschen Namen hat, ist die kletternde Dalechampia, eine Kübelpflanze aus Mexiko, die rotviolett von Mai bis Oktober blüht. Voll im Trend liegen die Mini-Petunien oder Zauberglöckchen (Calibrachoa-Hybriden) mit den neuen, zitronengelben Sorten "Million Bells Lemon" und "Carillon Yellow". Bei den Verbenen fallen die neuen, großdoldigen Sorten der Serien "Temari", "Tapien" und "Tukana" auf. Weiß mit kirschrotem oder violettem Rand präsentieren sich die neuen hängenden Geraniensorten "Solitude" und "Explosive". Von der Schneeflockenblume (Sutera) gibt es jetzt neben den weißen auch eine fliederfarbene Sorte "Flicflac", beim Elfensporn die rosarot blühende Züchtung "Little Charmer".
Da Petunien, Mini-Petunien, Schneeflockenblume und Elfensporn auf Eisenmangel mit dem Vergilben der Blätter reagieren, sollte man zum Düngen die eisenhaltige Balkon-Kübelpflanzen- Nahrung mit Guano verwenden, die auch allen anderen Pflanzen Balkoniens zu gesundem Wuchs und prachtvollen Blüten verhilft. Oder man macht es sich ganz bequem und wählt die ebenfalls eisenhaltigen Dünger-Stäbchen für Balkon-und Kübelpflanzen, deren Wirkung zwei Monate anhält.

 
   
Ziergarten

Ab Mai beginnt die Kübelpflanzensaison. Bevor die Pflanzen an ihre sommerlichen Standorte kommen, sind sie auszuputzen, wo notwendig zurückzuschneiden und umzutopfen. Werden die Kübelbewohner jetzt mit Dünger-Kegel für Balkon- und Kübelpflanzen versorgt, hat man, was die Düngung betrifft, für die Saison ausgesorgt; denn die Dünger-Kegel sorgen 6 Monate lang für eine bedarfsgerechte Nährstoff-Freisetzung. Über- oder Unterdüngung sind ausgeschlossen.

Jetzt entscheidet sich auch, ob der Balkon- und Terrassengarten mit seinen Kästen, Schalen und Ampeln das ganze Jahr über reich blüht. Für die Behälter sollte nur Qualitätserde, auf keinen Fall Erde des Vorjahrs verwendet werden. Für eine optimale, 6 Monate wirkende Nährstoffversorgung mischt man Blumen-Dünger – Perls unter das Substrat. Durch den Zusatz einer Startdüngerkomponente stehen die Nährstoffe den Pflanzen vom ersten Tag an zur Verfügung.

 
   
 
Der Rasen
 
Startschuss für den neuen Rasen  
   
Die günstigsten Aussaatmonate für einen neuen Rasen sind April/Mai und August/September. Hochsommerliche Hitze und Trockenheit bergen das Risiko, dass der Samen nicht aufgeht oder Gewitterregen die feinen Körner ausspült.

Drei Dinge sind wichtig, bevor es ans Aussäen geht: Ein absolut ebener Untergrund, ein guter Mutterboden und ein spezieller Dünger, der die jungen Graspflanzen sofort "in Fahrt" bringt und dafür sorgt, dass sich schnell eine dicht geschlossene, grüne Decke bildet. Speziell für diesen Zweck wurden neue Rasen-Startdünger entwickelt, eine Nährstoffkombination mit Sofort- und Langzeitwirkung.

Die vorgesehene Fläche wird zunächst sorgfältig umgegraben und mit dem Rechen glatt gezogen. Danach entfernt man Steine, Wurzelstücke, liegen gebliebenes Unkraut und nicht zerkrümelte Erdbrocken. Wer es nicht gar so eilig hat, wartet dann noch einmal zehn Tage, in denen weitere, noch im Erdreich vorhandene Unkräuter aufgehen und ausgejätet werden können. Dann bringt man den Rasen-Start-Dünger aus, recht ihn leicht ein, wobei die Fläche zugleich noch einmal glatt planiert wird, und kann gleich danach den Samen aussäen. Ideal dafür: Ein trüber Tag mit nachfolgendem Nieselregen.


 
Störenfriede im Rasen muss man nicht dulden  
   
Unkräuter und Moos im Rasen  
   
Moderne Gartengestalter versuchen Klienten häufig die Anlage eines Rasens mit dem Argument auszureden, er sei langweilig, durch wöchentliches Mähen, durch Düngen und Beregnen regelmäßiger Pflege bedürftig und gehöre in der heutigen Zeit eigentlich nicht zum "Garteninventar". Dem kann man entgegenhalten, dass strapazierfähiger Spiel- oder Wohnrasen kaum etwas übel nimmt und bis auf das wöchentliche Mähen keine laufende Pflege benötigt.

Das ist allerdings nur dann der Fall, so lange sich keine Unkräuter und/oder Moose breit machen. Besonders wenn Klee sich flächig auszubreiten beginnt, sind die Kinder durch Bienen gefährdet, von denen die Blüten eifrig besucht werden. Aber auch andere Rasenunkräuter und Moos sollte man nicht dulden. Ein Unkrautvernichter für Rasen oder das anwendungsfertige zum Streuen wirken nicht nur gegen Klee, sondern auch gegen andere Unkräuter, ohne den Rasen selbst zu schädigen, Rasen-Moos Dünger, ebenfalls mit hervorragender Rasenverträglichkeit, wirken sicher, wenn man es bei regenarmer Witterung auf die vermoosten Flächen streut. Es sollte keinesfalls auf Plattenbelege kommen, weil es dort "Rostflecken" verursacht.

Wer sich die Rasenpflege erleichtern will, kann Düngung sowie Unkraut- und Moosbeseitigung auch in einem Arbeitsgang erledigen. Beim Rasendünger mit Unkrautvernichter hält die Düngewirkung 2 bis 3 Monate an, während gleichzeitig typische Rasenunkräuter wie Löwenzahn, Klee, Wegerich-Arten und andere beseitigt werden. Der Dünger mit Sofort- und Langzeitwirkung sorgt dafür, dass sich die durch die Unkrautbeseitigung entstehenden.

 
   
 
Rosenpflege
 
 
Gefahr für die Rosenblüte !  
   
Im Mai steht die Rosenblüte unmittelbar vor der Tür, bei frühen Sorten erkennt man bereits die Knospenfarbe - und bei genauem Hinsehen die ersten Blattlauskolonien. Wo sie sich auf den noch geschlossenen Knospen befinden, ist die Blüte in Gefahr. Wegen des milden Winters ist in diesem Jahr mit einem Massenbefall zu rechnen, wobei vor allem zarte, junge Triebe, sich gerade entfaltende Blätter und Knospen nicht nur der Rosen heimgesucht werden. Verkrüppelungen und nachlassendes Wachsen im Befallsbereich sind die Folge. Die klebrigen Ausscheidungen der Läuse verstopfen die Spaltöffnungen der Blätter, außerdem können durch die Saugtätigkeit schädliche Stoffe in die Pflanzenorgane gelangen. Als Gegenmaßnahme genügt bei geringem Befall manchmal schon das Abspritzen mit einem scharfen Wasserstrahl oder das Ausbringen einer Lösung aus Neutralseife, die wirksamer und hygienischer ist als die Schmierseife früherer Zeiten. Biogärtner spritzen mit einem Brennnesselauszug (1 kg frische Brennnesseln in 10 l Wasser 24 Stunden ansetzen).

Nicht nur sofort, sondern bis zu 2 Monate lang wirkt das Rosen-Pflaster, das man mittels Anwendungsgerät einfach und sauber um jeden Haupttrieb der Pflanze, bei Hochstämmen um den Stamm legt. Der Wirkstoff in der Klebeschicht dringt durch die Rinde in das Pflanzengewebe ein und wird an alle über dem Pflaster liegenden Teile transportiert. Dort nehmen ihn die saugenden Läuse auf und gehen ein.

 
   
   
Eine weitere Gefahr für unsere Rosen stellen drei Pilzkrankheiten dar, die je nach Witterung und Standort mehr oder weniger heftig auftreten können: Echter Mehltau, Sternrußtau und Rost. Irgendwann einmal hat jeder Rosenfreund zumindest mit einer dieser Pilzkrankheiten Bekanntschaft gemacht und wünscht sich keine Wiederholung. Alle drei Pilzerkrankungen kann man erfolgreich mit Pilzfrei-Präparaten, dem ebenfalls anwendungsfertigen Präparat im praktischen Sprühbehälter bekämpfen.

Wahre Rosenliebhaber besitzen ganze Rabatten ihrer Lieblingspflanze. Hier bietet sich zur Bekämpfung des Rosenrostes das Konzentrat Pilzfrei-Präparat an. Bei der Anwendung gegen Rost werden auch Echter Mehltau und Sternrußtau mit behandelt. Sie finden diese im Garten- Fachhandel. Die Mittel dürfen nur nach genauer Anwendungsvorschrift verwendet werden. Leichtferige Anwendung führt zu Gesundheit- und Umweltschäden.

 
   
   
 
Nadel,- Obst,-und Ziergehölze
 
 
Obstgarten  
   
Echter Mehltau kann zu erheblichen Schädigungen an Hausreben und Äpfeln führen, weil der Pilz alle grünen Pflanzenteile befällt und mit einem grau-weißen, mehligen Belag überzieht. Spritzungen mit Netzschwefel schaffen Abhilfe.
Auf dem Erdbeerbeet sollten jetzt nur Holzwolle, Sägespäne oder Stroh zum Mulchen benutzt werden, Grünmaterial wie Rasenschnitt kann zum Faulen der Beeren führen.

   
 
Schädlinge
 
 
Fallen für schädliche Fliegen und Falter  
   
   
Unter den Gartenschädlingen gibt es drei geflügelte Arten, zwei Falter und eine Fliege, die sich auf unser Baumobst spezialisiert haben und uns vermadete Äpfel, Pflaumen und Kirschen bescheren:
Apfelwickler, Pflaumenwickler und Kirschfruchtfliege. Allen drei gemeinsam ist die Eiablage an oder in die heranreifenden Früchte, von deren Fleisch sich die bald schlüpfenden Räupchen beziehungsweise Maden ernähren. Für den Genuss sind die Früchte damit unbrauchbar. Da jedes Falterweibchen bis zu 80, die Kirschfruchtfliege sogar bis zu 250 Eier einzeln an die Früchte ablegt, kann sich daraus ein beträchtlicher Befall mit spürbarem Ernteausfall entwickeln.

Alle drei geflügelten Schädlinge, derer man sonst nicht habhaft werden könnte, gehen aber speziellen Fallen buchstäblich auf den Leim. Gegen die männlichen Kleinschmetterlinge des Apfelwicklers gibt es die Obstmaden-Falle und gegen den Pflaumenwickler die Pflaumenmaden-Falle. Diese sogenannten Pheromon-Fallen enthalten einen Sexuallockstoff, der die männlichen Falter magisch anzieht und am in der Falle enthaltenen Leim festkleben lässt. Das führt zu einer deutlichen Reduzierung der befruchteten Weibchen. Auch die Kirschfrucht-Fallen enthalten einen speziellen Lockstoff, der die Fliegen anzieht und auf der Klebefläche festhält. Je nach Baumgröße werden eine bis sechs Fallen vor dem Gelbwerden der Kirschen in den Baum gehängt und vor der Ernte wieder abgenommen.
 
   
Rosenblattlaus (Grüne) !
   
Beschreibung:

Rosen werden von mehreren Blattlausarten befallen. Diese saugen meist sowohl auf den Blättern als auch auf den Triebspitzen, was zu Deformationen der Triebe führt.

Bekämpfung Traditionell:

Rosensträucher bei Befall mit Schädlingsfrei-Präparaten , mit Schädlingsfrei-Naturen (100 ml/5 l Wasser oder 10 ml/500 ml Wasser), oder mit Schädlingsfrei
(25 ml/5 l Wasser) behandeln.

Keine Wasserschutzgebietsauflage.
Nicht bienengefährlich.
Nützlingschonend (schont Marienkäfer, Florfliege)

Moderne Blattlaus-Bekämpfung
An die Basis eines jeden Haupttriebes ist bei Befallsbeginn ein Rosen-Pflaster anzubringen. Der in der Klebeschicht enthaltene Wirkstoff tritt durch die Rinde in den Trieb ein und wird von dort in alle darüberliegenden Pflanzenteile transportiert. Wenn die Blattläuse an den Blättern, Knospen und Trieben saugen, nehmen sie den Wirkstoff auf und sterben in kurzer Zeit ab.

Sehr bequem in der Anwendung ist Schädlingsfrei . Hier braucht man keine Extraspritze mehr, man muss auch nicht wie bei Sprühgeräten zu pumpen, sondern zieht einfach langsam am Griff und kann dann sofort sprühen. Das anwendungsfertige Mittel mit dem natürlichen Wirkstoff Rapsöl beseitigt nicht nur Blattläuse an Rosen, sondern wirkt außerdem auch gegen Spinnmilben, Weiße Fliegen und Schildläuse an Zierpflanzen, Obst und Gemüse.

Entfernen Sie von verblühten Rosen den gesamten Blütenstand mit einer Gartenschere. Der Fachmann nennt das "ausputzen". Das gibt der Pflanze neue Kraft und fördert die Nachblüte in den kommenden Wochen. Denn so "verschwendet" der Rosenstock keine Kraft für die Ausbildung von Fruchtständen (Hagebutten). Topfrosen auf dem Balkon und Terrasse benötigen jetzt wöchentlich Flüssigdünger.

 
   
Nachts auf leisen Sohlen kommt das Unheil !  
   
Nur 15 Prozent des Nacktschneckenkörpers bestehen aus festem Gewebe, die übrigen 85 Prozent sind Wasser. Diese Erkenntnis
ist für den geplagten Gärtner wenig tröstlich, denn die 15 Prozent Schnecke reichen völlig aus, um zwischen seinen Gemüsesetzlingen zu wüten, junge Dahlien, Studentenblumen (Tagetes) und andere bis aufs Blattgerippe zu vertilgen. Indem die Nacktschnecken aus einer Drüse am vorderen Sohlenende Schleim absondern, schaffen sie sich eine Gleitunterlage, auf der sie sich fortbewegen. Diese Flüssigkeit besteht zu 98 Prozent aus Wasser und würde deshalb von einer trockenen Unterlage wie Sand aufgesogen werden; das ist der Grund, weshalb Schnecken Schleim absorbierende Materialien meiden.

Im Biogarten wird diese Tatsache zur Schneckenabwehr genutzt, indem man trockenen, scharfen Sand, Gerstenspreu, trockene Fichtennadeln oder gehäckseltes Schilf um die besonders gefährdeten Pflanzungen streut. Aber woher beschafft man sich diese Pflanzenstreu in genügender Menge? Und: Nach dem ersten Regen ist ihre Wirkung gleich null. Das Absammeln der Tiere nach Einbruch der Dunkelheit kann die Befallsdichte reduzieren, vor allem die Vermehrungsrate senken und fürs nächste Jahr etwas Luft schaffen, aber die Gefahr für die Pflanzen ist damit keineswegs gebannt. Und die viel zitierten und angewendeten Bierfallen? Sie wirken in der Tat, sofern sie ein Regendach besitzen, locken aber andererseits die dem Duft folgenden Schnecken selbst aus größerer Entfernung an, so dass man unter Umständen und unterm Strich mehr der Schädlinge im Garten hat, als vordem. Denn die Zuwanderer machen auf ihrem Weg zur Biertheke zunächst einmal bei ihren Futterpflanzen Halt und schlagen sich dort den Bauch voll.

Wirklich sicher in der Wirkung und problemlos in der Ausbringung ist ein Schneckenkorn. Es gefährdet weder Haustiere, Bienen noch Igel und schont Regenwürmer wie andere Nützlinge. Der im Schneckenkorn enthaltene Wirkstoff führt zu einer Störung der Schleimzellenfunktion, die für die Fortbewegung der Schnecken notwendig ist. Dieser Prozess des Feuchtigkeitsverlustes kann auch durch ausreichende Regenmengen nicht ausgeglichen werden. Die Schnecken verenden noch am Ort der Köderaufnahme. Dies bewirkt zum einen, dass die Schnecken sich nicht mehr zurückziehen und somit auch keinen weiteren Fraßschaden mehr anrichten können. Zum anderen können Sie den Bekämpfungserfolg jederzeit eigenhändig kontrollieren.

 
   
Schnecken  
 
Beschreibung

Junge Pflanzen werden von Schnecken ganz abgefressen. Bei älteren Pflanzen erfolgt ein Lochfraß, wobei die oberste Schicht der Blätter abgefressen wird (Schabefraß).


 
Bekämpfung

Schneckenkorn (einige Präparate Anwendung sind nur im Erwerbsgartenbau zulässig.) oder neutrale Schneckenkornpräparate gleichmäßig (18 bis 20 Körner/m2) zwischen den Pflanzen ausstreuen.

Keine Wasserschutzgebietsauflage.
Bienen werden nicht gefährdet.
Wartezeit: entfällt.

 
   
Weiße Fliege
 

Fuchsien sind attraktive Balkonpflanzen für beschattete Plätze. Mit zunehmender Erwärmung werden gerade sie bevorzugt von der Weißen Fliege heimgesucht. Pflanzenschutzsprays ist ein sicheres Mittel, die Schädlinge loszuwerden. Eine Kontrolle muss ständig erfolgen.
 
 
 
Pflanzenschutz
 
 
Wie kann man Pflanzenstärkungsmittel selbst machen?  
   
Mit Kräuterauszügen in Jauchen und Brühen kann der Gartenbesitzer vorbeugend tätig werden. Die darin enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente wirken auch wachstumsfördernd.
Für Jauchen werden ein Kilogramm Frischkraut (oder 150 Gramm Trockenkraut) mit zehn Liter kaltem Wasser zum Gären angesetzt. Je nach Temperatur dauert es 10 bis 12 Tage, bis die Jauche (oft im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnt) gebrauchsfertig ist. Wichtig: Jeden Tag mehrmals gut umrühren, Für eine Brühe wird die gleiche Menge Kräuter zerkleinert, einen Tag lang in zehn Liter kaltem Wasser angesetzt und dann eine halbe Stunde gekocht. Sauerstoff fördert die Gärung.
Nach dem Abkühlen sind die Brühen (wieder 1:5 mit Wasser verdünnt!) verwendbar. Die Gefäße zum Ansetzen der Kräuterauszüge dürfen nicht aus Metall sein.

Was hilft wann?

Ackerschachtelhalm (Brühe 5x verdünnt): Pilzkrankheiten, Spinnmilben, Milben, Lauchmotten Brennessel (gärende Jauche, unverdünnt): Blattläuse, Spinnmilben
Rainfarn (Brühe, unverdünnt): Läuse, Lauchmotten, Erdbeerblütenstecher, Brombeermilben, Himbeerkäfer, Kohlerdflöhe, Weiße Fliege Wurmfarn (Brühe, unverdünnt): Schild-, Schmier-, Blutläuse, Rost.


 
 
   
 
 
 
 
 
Zurück zur Auswahl !