| Zimmerpflanzen
Wenn es ihnen gut geht, freut sich der Mensch.
Ob im Wintergarten oder auf der Fensterbank. Wer sich bei der
Auswahl der jeweils passenden Pflanzen fürs Bad, den Wohnraum oder
die Küche beraten lässt, hat im Allgemeinen wenig Probleme. Trockene
Luft und Lichtmangel schwächen viele Pflanzen, so dass Schildläuse,
Wollläuse, Weiße Fliege, Spinnmilben und Thrispe ideale Bedingungen
vorfinden und die Pflanzen mit hässlichen klebrigen Belägen
überziehen und die Blüten rieseln lassen.
Schon etwas Aufmerksamkeit beim Gießen und rechtzeitiges Eingreifen,
können aber größere Schäden verhindern. Schildläuse kann man mit den
Fingern oder mit einem weichen Lappen von den Blättern wischen. Bei
starkem Befall verkleben ölhaltige Mittel aus dem Fachhandel die
Atemöffnungen der Insekten. Wenig hilfreich ist allerdings selbst
das mehrfache Abbrausen der weißen Wollläuse. Sie werden zwar von
den Oberflächen gespült, aber in den Ritzen an den Stängelgründen
bleiben immer Tiere zurück, die umgehend für Nachwuchs sorgen. Hier
können rapsölhaltige Produkte helfen. Mit aufgehängten blauen
Klebefolien fängt man Thripse ein, Gelbsticker helfen vorbeugend
gegen Fluginsekten wie die weiße Fliege und mit Wirkstoffen aus dem
tropischen Neernbaum setzt man Spinnmilben auf natürliche Weise
außer Gefecht. Droht der Hibiskus unter Heerscharen von Schädlingen
einzugehen, umringt man die Triebe mit einem insekttizidhaltigen
Blattlaus-Pflaster. Mit dem Saftstrom gelangt der Wirkstoff in alle
Pflanzenteile, und schon bald strotzt der Dauerblüter wieder vor
Gesundheit. Ebenfalls bequem und ungefährlich sind Granulate oder
Combistäbchen zum Einarbeiten in die Erde, jeweils mit einem
Insektizid und Dünger.
„Rückschnitt von
Zimmerpflanzen.“
Einige Zimmerpflanzen werden so groß, dass sie zurück
geschnitten werden sollten. Wenn die Tage wieder länger
werden, ist dafür ein guter Zeitpunkt, weil das zunehmende Licht den
Neuaustrieb anregt. Verholzende Arten wie Birkenfeige, Zimmeresche
oder Schefflera werden wie Freiland- Gehölze geschnitten: Kürzen Sie
lange oder störende Triebe knapp über den Knospen oder an Astgabeln
ein.
Damit lassen sich die Wuchsform korrigieren und langstielige
Pflanzen auf eine kompakte Form trimmen. Pflanzen, die im Winter
viele Blätter verloren haben, etwa der Hibiskus, werden so zur
Ausbildung von neuen Trieben angeregt.
Philodendron . . . soll möglichst buschig wachsen. Deshalb schneide ich die Haupttriebspitze ab.
Zitronenbäumchen . . . gedeihen wunderbar,wenn sie im Sommer wöchentlich mit einem phosphatarmen,dafür aber magnesiumreichen Dünger versorgt werden.
Schnittblumen . . . halten länger,gibt man etwas Essig mit Rohrzucker in das Wasser.
Blumentöpfe . . . aus Ton bekommen schnell hartnäckige Kalkablagerungen.Sie verschwinden, wenn man die Verkrustungen in Kartoffelwasser einweicht.
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Umgang
mit Zimmerpflanzen |
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BESSERE RAUMLUFT DURCH ZIMMERPFLANZEN
Die moderne Bautechnik hat uns
Gebäude beschert, deren Wände, Dächer und Fenster perfekt
isoliert sind. Wir richten unsere Wohnungen mit
Wandbespannungen, Teppichböden und anderen Fußbodenbelägen ein,
die schön aussehen und sich gut pflegen lassen. Durch Decken und
Wandverkleidungen aus Holz schaffen wir uns eine behagliche
Atmosphäre. Wir sparen nicht mit Farben, Klebern,
Dichtungsmaterial. Alles ist schließlich tadellos, die Wohnung
wird mit hübschen, neuen Möbeln möbliert, die Heizung
funktioniert, das Wohnerlebnis kann beginnen.
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Richtige
Pflege |
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Blumenalphabet |
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